Pressespiegel „helden: tot“
„Diese Rolle scheint Andreas Fröhlich auf den Leib geschrieben zu sein. Durch den klugen Einsatz von Dynamik und der klaren Verdeutlichung der inneren Spannung des Protagonisten schlüpft Andreas Fröhlich nicht nur in eine Rolle, sondern er wird zur Hauptfigur Marcus Wennmann.“
(Die Nominierungs-Jury für den Deutschen Hörbuchpreis 2008)
„Andreas Fröhlich ist Wennmann! Er lebt diesen Typen, der im Arschlochsystem nur der krankhafte Luftschlucker ist und dessen unkontrollierte Rülpsattacken nicht gerade die attraktivsten Lebenszeichen sind. helden:tot von Stefan Sprang geht böse ans Eingemachte ... Hervorragend!“
(Markus Schaper, Hessischer Rundfunk)
„Erschreckendes erschreckend vortragen, das können viele. Die Katastrophe aber ironisieren und immer wieder wenden, so dass sie erst komisch, dann wieder bitterernst, dann pathetisch wird, das können nur die wenigsten. Und dieser Autor, Stefan Sprang kann es. Und dieser Sprecher, Andreas Fröhlich, der kann das auch. Und weil Regisseur Kai Schwind auch ziemlich clever unterwegs ist, ist ‚helden: tot‘ eine echte Entdeckung... Man kann den Produzenten nur die Daumen drücken, dass sie den ‚Deutschen Hörbuchpreis‘ gewinnen, für den sie nominiert sind.“
(Jan Drees, Plan B, WDR-Einslive)
„Stefan Sprang hat mit der Geschichte des Marcus Wennemann eine originelle, witzige und zugleich aber auch tragische Vorlage geschaffen. Eine sehr fesselnde Geschichte, die zwar recht kurz, aber eben auch recht kurzweilig ist. Andreas Fröhlich schlüpft in die Rolle des Marcus Wennemann - und darf hier endlich einmal zeigen, was für ein genialer Schauspieler er ist. Für mich persönlich eine der besten Sprecherleistungen des Jahres. Ein Werk, das mich durchaus positiv überrascht hat - eine ungewöhnliche, aber durch und durch hörbare, und vor allem empfehlenswerte Produktion!“
(www.hoerspieltipps.net)
„Zurzeit noch ein Geheimtipp: ‚helden:tot‘ - eine sehr gelungene Hörspielumsetzung von Stefan Sprang und Kai Schwind.“
(www.hoerspiel-freunde.de)
„Was für eine Perle, auf die man unbedingt aufmerksam machen muss. Autor Stefan Sprang, Regisseur Kai "Ferienbande" Schwind und Sprecher Andreas Fröhlich hauen diesen kleinen Knaller raus und diese Produktion verdient einfach Aufmerksamkeit und ein größeres Publikum. Wer er einen Mann im Zwiegespräch mit sich selbst und der Welt hören möchte, der von einem grandiosen Andreas Fröhlich gesprochen wird, der sollte zugreifen!“
(www.hoerspielhoelle.de)
„Andreas Fröhlich spricht Marcus Wennmann, einen ausgebrannten Marketingprofi, dem plötzlich sein Nachfolger vorgestellt wird. Der Karrieretraum zerplatzt, und sein gewohntes Leben droht zu zerbrechen. Er sinnt auf Rache und startet einen ironischen und gefühlvollen Heldenpodcast, bei dem der Zuhörer intensiv an seiner Gedanken- und seiner Gedanken- und Gefühlswelt teilhat.“
(PRINZ)
„Als Andreas Fröhlich den Monolog von Stefan Sprang las, war ihm klar: er wollte den Wennmann sprechen, ihm Stimme geben, Leben einhauchen. – Ergebnis ist das Porträt einer Generation, die angesichts schier grenzenloser Möglichkeiten zur Selbstüberschätzung neigt und an den eigenen Ansprüchen scheitert: Eine bewegende Offenbarung!“
(Jürgen Deppe, NDR-Kultur)
„Mit viel Wortwitz und Ironie nähern sich Hörer und Hauptfigur der Wahrheit der Warengesellschaft. Urkomisch treibt Fröhlich die gelungene Wortakrobatik auf die Spitze – einfach klasse.“
(Marc Olschewski, hörBücher 02/08 – Editor’s Choice sowie ausgezeichnet mit dem „Grandios“-Label)
„.... selten hat Fröhlich sein Können so unter Beweis stellen können
wie in ‚helden:tot‘, einer One-Man-Tour de Force von Autor Stefan
Sprang und Regisseur Kai Schwind. Fröhlich spielt einen frustrierten Werbetexter am Rande seiner Karriere und Nerven.Das ganze klingt so als hätten Brett Easton Ellis und Samuel Beckett zusammen eine Nacht durchgesoffen. Keine leichte Kost für zwischendurch sondern fulminates Hörtheater von allerfeinsten.“
(Hennes Bender, Deadline)
„Wie Andreas Fröhlich diesen Monolog von Stefan Sprang umsetzt, ist schlicht durchschlagend. Er legt los im koksigen Größenwahn der Werber, jagt die Sätze wie Flipperkugeln gegen die Schädeldecke und ist gedanklich immer schon drei Ecken weiter als dort, wo er gerade spricht. Millimetergenau gearbeitet ist dieser Text in der Regie von Kai Schwind, mehrspurig gedacht und bis in die Tiefen empfunden. … Ein biblischer Furor, in den sich der Gefallene steigert, ohne im Selbstmitleid zu waten, und das ist das Schöne an diesem Hörbuch: Es verschwistert Pathos mit Ironie, es parodiert den Werbe-Sprech in einer Weise, die witzig und zynisch ist und alles erzählt über den unhinterfragten Glauben an das Heldentum durch Arbeit.“
(Irene Grüter, taz)
Andreas Fröhlich liest Wennmann, diesen Mann ohne Wenn und Aber nicht einfach nur, nein er ist der beklagenswerte Verlierer mit jeder Stimmbandfaser. "helden: tot" von Stefan Sprang (Autor) und Kai Schwind (Regie) zeigt als kleine Independent-Produktion, was ein Hörbuch als originäres Genre zu leisten vermag. Hier wird Papier zum Klingen gebracht, der Grenzgang zwischen Hörspiel, Hörbuch und Theatermonolog erprobt.
(Florian Felix Weyh, Deutschlandfunk Büchermarkt)
